APOKALYPS NOW – KURZ VORM KOLLAPS

Kleine Auskopplung aus unserem JUGO vom Februar diesen Jahres: Wenn wir sehen unsere Welt steuert in die falsche Richtung – übertrieben gesagt in eine Apokalypse – wie müssen wir Christen uns dann verhalten? Wir haben uns das Gleichnis vom Sähmann zur Brust genommen und auf dessen Grundlage ein paar Überlegungen zum christlichen Umgang mit der Schöpfung (die ja Ausdruck Gottes ist) angestellt.

1 An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. 2 Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. 3 Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. 4 Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. 5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; 6 als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. 7 Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. 8 Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. 9 Wer Ohren hat, der höre!

18 Ihr also, hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. 19 Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen. 20 Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt; 21 er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall. 22 In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört, und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht. 23 Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

Matthäus 13, 1-23

Als Christen sind wir dazu aufgefordert Jesus Beispiel nachzufolgen. Dies erfordert eine radikale Liebe, nicht nur Gott im Himmel gegenüber, sondern vor allem auch unseren Nächsten und der Schöpfung gegenüber, in denen sich Gott uns offenbart. Unsere derzeitige Haltung gegenüber unserer Umwelt zeigt nicht diese christliche Haltung. Wir lassen uns leiten von Profit und Wirtschaftswachstum, es ist uns egal was in 10 Jahren sein wird, wir sind müde geworden uns immer wieder anhören zu müssen: so geht das nicht weiter. Kurz; wir sind müde im Glauben geworden! Ist der Same vom Reich Gottes auf den Weg gefallen, Verstehn wir Gottes Wort also nicht? Hören wir es und nehmen es freudig auf, verzagen aber wenn wir Widerstand erfahren? Lassen wir zu, dass Gottes Wort erstickt wird durch die Sorgen dieser Welt und dem trügerische Reichtum? Wenn dem so ist, ist unser Glaube nicht echt. Wir sind nicht mit dem Herzen dabei. Jesus fordert uns heraus nicht nur zu glauben sondern sein Wortin unseren Taten zu leben. Nur dann dürfen wir uns wirklich Christen nennen. Nur dann haben wir sein Wort verstanden, den auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

„Herr, die Welt gehört nicht uns, deine Schöpfung wurde uns anvertraut. Du hast es uns zur Aufagebe gemacht verantwortungsvoll mit ihr umzugenehen. Wir sind selbst ein Teil der Schöpfung, wenn wir gegen sie handeln wäres es als wurden wir gegen uns selber handeln. Öffene uns die Augen, dass wir dich in deiner Schöpfung erkennen. Öffne uns die Ohren deine Warnung zu hören und gib uns ein mutiges Herz, dass wir dem Beispiel Jesu nachfolgen. „

Gebet, Jugend St.Paulus

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