Autor: Simon Doubleday

Die Sternsingeraktion 2022 – Ein kleiner Bericht

Mit einer fulminanten Sternsinger Party und einem „beflügelnden“ Gottesdienst geht die diesjährige Sternsingeraktion zu Ende. Dies waren definitiv die Highlights der Aktion, die bei den Kindern noch tagelang Glücksgefühle hervorriefen und von den Kirchenbesuchern am 06.01., mit lieben Worten gelobt wurden. Da dieses Jahr aber doch unter ganz besonderen Bedingungen stattfinden musste und trotzdem 45 Kinder und Jugendliche als Leiter*innen und Teilnehmer*innen, auch bei Regen und Kälte durch die Straßen gezogen sind, wollen wir ein klein wenig von der Aktion berichten.
Bereits Anfang November hat sich das Leiterteam zusammengesetzt; damals noch mit unklarem Wissen, wie die Sternsingeraktion stattfinden kann. Doch eines klang bei den Meisten durch: „Wenn es irgendwie machbar ist, wollen wir mit den Kindern von Haus zu Haus ziehen“. Also wurde die Werbetrommel gerührt, Flyer gedruckt, regelmäßig die neuesten Verordnungen gewälzt und 200 Corona-Tests bestellt. Keinen Monat später fand das erste Treffen in der Kirche mit viel Abstand statt. Auch hier war klar: Diese Kinder freuen sich endlich mal wieder was machen zu können, aus dem Haus rauszukommen und andere Menschen zu sehen.
Dann wurde es erstmal wieder ruhiger. Bis wir wenige Tage vor Neujahr dann mit Sicherheit sagen konnten, dass die Aktion wie geplant stattfinden kann.
Ab da ging es in die heiße Phase. Ein Team verteilte die Gewänder, ein anderes teilte die Gruppen ein. Listen wurden erstellt, Emails verschickt und die Materialien wie Straßenlisten und Kreideboxen hergerichtet. Fleißige Eltern hatten sich außerdem bereit erklärt, jeden Abend für uns zu kochen.
Ab dem 02. Januar, dem ersten Lauftag, hätten wir Leiter*innen, dann unsere Betten im Gemeindezentrum aufschlagen können ;). Jeden Tag wurden alle Leiter, Begleiter und Teilnehmer getestet und auch die Maskenpflicht wurde schnell zur Gewohnheit, sodass dies dem Spaß keinen Abbruch tat – wie auch die Leiter bei den mehrstündigen abendlichen Tanzsessions bewiesen.
Und auch moderne neue Wege wurden von uns beschritten: Die Sternsinger-App die seit einigen Jahren in Entwicklung ist, wurde von uns wieder getestet (dafür mussten alle Adressen noch digitalisiert und eingepflegt werden) und für das Altenheim und den Kindergarten hatten wir eine Verstärkerbox mitgenommen, um auch im Freien von allen gut verstanden zu werden. Der Sternsinger Gottesdienst mit 150 ausgeschnittenen Engelchen, die in der Kirche nachts um 24 Uhr noch an Schnüre geklebt wurden und benötigtes Material, für unserer erste Party im neuen Gemeindezentrum, das noch schnell gekauft und ausgeliehen wurde, bereiteten mir noch einige Bauchschmerzen. Doch wie der erste Satz dieses Berichts verrät, konnten all unsere Erwartungen übertroffen werden.

Damit bleibt bei einem Top Ergebnis von ca. 7.700 € (noch ohne Überweisungen) nur noch Danke zu sagen. Danke an alle die mitgeholfen haben, dass diese Aktion unvergesslich bleibt – den Sterneköchen, unsere Unterstützer im Hintergrund, die Gewänder pflegen und nähen, uns einen Kuchen oder Technik für die Party vorbeibringen, den Eltern die eine Gruppe begleitet oder Zuhause die Texte geübt haben, alle die freundlich die Türen geöffnet haben und natürlich den Kindern die sich in den Ferien dafür einsetzen, dass Kindern auf der ganzen Welt eine besser Gesundheitsversorgung ermöglicht werden kann!

Sternsinger FAQ

Sternsinger FAQ

Diese FAQ beziehen sich noch auf die Regelungen vom letzten Jahr. Aktuelle scheint eine „normale“ Aktion wie vor Corona machbar zu sein. Genaueres folgt noch. Bzw. werden die FAQs bei Verschärfungen der Corona-Situation neu angepasst.

Für Sternsinger*innen:

Wir wollen zum Stand jetzt das Sternsingern mit 3G stattfinden lassen, mit tagesaktuellen Tests der Kinder egal ob geimpft und genesen oder nicht. Da viele Kinder sowieso noch nicht geimpft werden können und wir auch geimpfte als Überträger ausschließen wollen gibt es diese Regeln.
Tests werden von uns gestellt und vor Ort durchgeführt. Wir freuen uns aber über separate Spenden für diese Aktion die die zusätzlichen aufkommenden Kosten decken können.

Ja.

Ja. 
Dies muss aber von Euch im voraus untereinander Abgeklärt sein. Und auf allen Anmeldungen der Gruppenmitglieder vermerkt sein. Am besten schreibt ihr das uns aber auch nochmal per Mail. Außerdem freut es uns, wenn eure Gruppe einen erwachsenen Begleiter aus eurem direkten Umfeld finden kann. 

Dabei könnt ihr natürlich auch kleinere Geschwisterkinder nur an einzelnen Tagen in eurer Gruppe mitlaufen lassen.

Na Klar 😉

Ja.
(Aber natürlich mit erweitertem Hygienekonzept.)

Du musst mindestens in der 1. Klasse sein.

Ja.
Von uns sind, wenn es erlaubt ist zwei Treffen vor Ort geplant. Natürlich mit viel Abstand und einem Konzept um das Treffen sicher zu machen. Der Termin ist am 03.12.2022 und am 10.12.2022 von 10:30 – 11:30 Uhr in der Kirche St. Paulus

Für Besucher:

Ja.
Doch nur verpackte Dinge. Selbstgebackene Plätzchen oder ähnliches dürfen wir nicht annehmen.

Nein.
Die Sternsinger dürfen dieses Jahr zu ihrer und unserer Sicherheit keine Wohnungen und Häuser betreten.

Wir dürfen Ihnen mit Abstand im Treppenhaus begegnen, dürfen aber nur unsere Texte aufsagen und keine Lieder singen.

Für den Segen und die Spendenübergabe dürfen wir eine Ausnahme machen. Dafür kann der Leiter einzeln mit Maske bis zu ihrer Haustür kommen und den Segen anschreiben. In ihrem Haus/Wohnung dürfen Sie mit unserer Kreide den Segen selbst anbringen. Diese Jahr führen wir auch gesegnete Segensaufkleber mit. Diese liegen auch in der Kirche aus.

Achten sie auf den Hinweis in Frage 1, trotzdem freuen sich die Sternsinger weiterhin über eine kleine Nettigkeiten. Wir würden uns freuen, wenn auch sie beim Sternsingerbesuch die Abstände einhalten und uns gerne beim Klingeln schon mitteilen wie Sie den Besuch wünschen. Wahlweise können wir nur Gesang, Sprüche oder/und Segen. Wir freuen uns wenn sie uns mit einer zusätzlichen Spende an die Sternsingeraktion/Jugend St. Paulus unterstützen, um mögliche Kosten von Tests etc. zu erleichtern.

Ja.
Doch wegen der Platzsituation in der Kirche können bei diesem Gottesdienst nicht zu viele Gottesdienstbesucher erlaubt werden. Weniger wie bei einem normalen Gottesdienst, da auch Sitzplätze für unsere Sternsinger benötigt werden. Die restlichen Plätze werden über die ausliegenden Anmeldungen (jeweils eine Woche im voraus) in der Kirche oder über das Pfarrbüro verteilt. Außerdem wird der Gottesdienst über st-paulus-online.de/live übertragen.

2. 1. Schlößlesfeld
3. 1. Hartenecker Höhe + Rest Schlößlesfeld + Gebiet beim Zuckerberg
4.-5. Januar – Oßweil + Rest Hartenecker Höhe + Gebiet zw. Krankenhaus und Friedhof

Überhaupt kein Problem
Schreiben Sie uns eine Mail oder informieren uns über das Pfarrbüro. Wenn wir trotzdem den Segen anschreiben sollen oder sie einen Segensaufkleber haben wollen, geben Sie dies mit an. Die Angaben gelten dann nur für diese Jahr. Nächstes Jahr besuchen wir Sie wieder ganz normal.

Nein.
Einerseits weil die Sternsinger regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz tragen und dies in Kombination mit Schminke nicht funktioniert. Andererseits gibt es gute Gründe darauf zu verzichten. https://www.sternsinger.de/sternsingen/sternsinger-faq/#collapse7814

Sternsinger Datenschutz

Sternsinger Datenschutz

Datenschutzerklärung zu den gesammelten Daten zur Sternsingeraktion. Bei der Anmeldung als Teilnehmer, Leiter oder wenn ein Besuch erwünscht ist.
0. Kontakt:
die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung: 

kath. Kirchengemeinde St. Paulus Ludwigsburg
Johannes Fischinger (verantwortlich für die Sternsingeraktion in Ludwigsburg)
Beethovenstrasse 70
71640 Ludwigsburg

Die verantwortliche Stelle gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Namen, Kontaktdaten o. Ä.) und kann ihr Recht auf Auskunft ihrer gespeicherter Daten an die richtigen Stellen weiterleiten.

Direkten Kontakt an Personen der Sternsingeraktion St. Paulus:

sternsinger@minis-paulus.de

1. Vorbemerkung:
Beim Anmelden zur Sternsingeraktion über die offiziellen Anmeldeflyer oder wenn sie ihre Daten zum Zwecke eines Besuchswunsches an uns weiterleiten (auch über Dritte wie das Pfarrbüro) willigen sie ein, dass ihre Daten gemäß §6 Abs. 1 Buchst. a) DSGVO verwendet uns zum ausschließlichen Zwecke der Sternsingeraktion verwendet werden.Eine genau Aufschlüsselung welche Daten wie gespeichert und aufgerufen werden können, wird weiter untern aufgeführt.Die Daten werden bis zu ihrem Widerruf (falls weiterführend nichts anderes beschrieben ist) aufgezeichnet/gespeichert. Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft abbestellen und Ihre Einwilligung widerrufen. Übermittlungen die bis zum Zeitpunkt des Widerrufes getätigt wurden, bleiben davon unberührt. Jedoch gelten aber auch alle von uns, mit Ihnen getätigten Vereinbarungen als ungültig, sobald wie ihren Widerruf erhalten.

2. Datenverarbeitung und Speicherung: 

2.1 Besuchswunsch:
Bei einem Besuchswunsch werden von ihnen Personenbezogene Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse an uns übermittelt. Dazu ist es nicht von Relevanz, ob der Wunsch über Dritte, wie das Pfarrbüro St. Paulus, andere Pfarrämter oder unsere Email-Adresse „sternsinger@minis-paulus.de“ und persönlich weitergegeben wurde. Diese Daten werden von uns, bis zu ihrem Widerruf oder Wegzug aus der Adresse, bei uns gespeichert, aber jedes Jahr ausschließlich für die Sternsingeraktion verwendet. Dazu werden Listen erstellt die entweder in Analoger Form oder in der, in Absatz 4 erläuterte, Sternsinger-App dern Gruppenleitern vorliegen. Adresse und Name werden hier nur zum aufsuchen ihres Wohnorts verwendet, um den Sternsingerbesuch auszuführen.

2.2. Anmeldedaten:
Für die Anmeldung als Sternsinger, werden Name, Adresse, Telefonnummer, Alter, Email-Adresse und Körpergröße abgefragt. Abseits der Personenbezogenen Daten werden außerdem noch Gewänder und Anwesenheit an den Aktionstagen angeben. Diese zwei Daten und die Körpergröße werden ausschließlich für die Gruppenplanung und Gewänderverteilung verwendet. Die Email-Adresse verwenden wir zur Haupt-Kontaktaufnahme, also zur Kommunikation zwischen Organisationsteam und dem/(den) Sternsinger(-eltern). Diese Adresse wir bis zum Widerruf mindestens ein Jahr gespeichert, um zur darauffolgenden Aktion einzuladen. Telefonnummern und Namen werden während dem Aktionstag, den Gruppenleitern zur Kontaktaufnahme und für Notfälle zur Verfügung gestellt. Dazu kommt die in Absatz 4 beschriebene App zum Einsatz. Alle anderen hier nicht beschriebenen, von ihnen erhobenen Daten, werden nur zur vollständigen Erfassung, bzw. für eine rechtliche Absicherung, bei uns mit gespeichert aber nicht weiter verarbeitet und genutzt.

2.3. Verhalten mit Daten:
Alle Leiter und Gruppenleiter die an der Sternsingeraktion teilnehmen, Verpflichten sich, mit den ihnen zugänglichen Daten verantwortungsvoll und im Sinne der hier aufgeschriebenen Datenschutzerklärung zu handeln. Sie verplichten sich auch keine Daten an Personen weiterzugeben, die keine der in Absatz 3 aufgeführten Rollen in der Sternsingeraktion innehält und Daten, so kurz und sicher(bezogen auf äußere Eingriffe) wie möglich zu speichern. 

3. Personen mit vollem oder eingeschränkten Zugriff auf Daten:
Personen die vollen Zugriff auf die meisten Daten erhalten, sind Leiter aus dem Organisationsteam, die sich um die Gruppenverteilung, Gewänderverteilung und Straßenmanagement kümmern.
Eingeschränkter Zugriff besteht bei Grupppenleitern (Kontaktdaten der Kinder: Namen, Telefonnummern; Daten der Besucher: Namen, Adressen, falls angegeben Telefonnummern o.ä.) und wie in Punkt 4 beschrieben durch die Nutzung der Sternsinger App. 
Informationen über die Personen die Daten der Sternsingeraktion verarbeiten sind uns bekannt, können von ihnen, gemäß § 15 Abs. 1 c) bei uns abgefragt werden, wir werden diese Angaben aber, zwecks Datenschutz dieser Personen, nicht offen legen.

4. Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit Dritten:
Wir im Team von St. Paulus nutzen die offizielle Sternsinger-App des Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ e.V.. Über diese App werden die Besuchswünsche und die Kontakte der Sternsinger an die notwendigen Gruppenleiter verteilt. Jeder dieser Gruppenleiter hat dazu ein aufwendiges Anmelde- und Authentifizierungsverfahren durchlaufen, das garantiert, dass nur „echte“ und von uns Autorisierte Personen Zugriff auf Daten aus der App bekommen. Dazu hat die Katholische Kirche Ludwigsburg einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit dem Träger der Sternsinger-App abgeschlossen der den sicheren Austausch der Daten gewährleistet.Weiter Informationen zum Datenschutz der Sternsinger-App erhalten sie unter folgendem Link: https://app.sternsinger.de/pages/privacy Auch hier haben sie alle in Absatz 1 aufgelisteten Rechte.

Sternsinger Corona Einverständniserklärung

Sternsinger Corona Einverständniserklärung

ACHTUNG!!!: Aktuell sind zwar viele der Regeln nicht mehr in Kraft, um aber die Sternsingeraktion bei einer Verschärfung trotzdem durchführen zu können, stimmen Sie den folgenden Regeln präventiv zu. Die konkreten Maßnahmen werden dann bei Teilnahme und kurz vor der Aktion per Mail verschickt.

Durch die Anmeldung zur Sternsingeraktion stimme ich folgenden Dingen zu:

Mir ist bekannt, dass mein Kind zur Teilnahme an der Sternsingeraktion nicht akut erkrankt sein und keine Symptome von Covid-19 aufweisen darf. Ich versichere, dass die notwendigen Quarantäne-Vorschriften (insbesondere nach Einreise aus dem Ausland oder nach Kontakt zu einer infizierten Person) eingehalten werden.

Mein Kind führt jederzeit einen Mund-Nasen-Schutz mit sich.

Ich stimme zu, dass mein Kind am Tag der Aktion vor Ort getestet wird oder werden kann, unabhängig wie der sonstige 3G Status aussieht. Ein entsprechender Nachweis ist aber trotzdem dabei zu haben.

Ich bestätige, dass meinem Kind die geltenden Grundregeln des Abstandsgebotes und der Hygienevorschriften bekannt sind. Das bedeutet:

  • Sternsinger und Begleiter halten zu weitere Personen das vor Ort geltende Abstandsgebot ein.
  • Verzicht auf Körperkontakt wie Umarmungen und Händeschütteln
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette
  • Gründliche Handhygiene – unterwegs mit Hilfe alkoholischer Händedesinfektionsmittel
  • Tragen einer Mund-Nasen Bedeckung an der Haustür sowie in allen Situationen, in denen das Einhalten eines Mindestabstands nicht möglich ist.
  • Singen mit Alltagsmaske, falls der gebotene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann

Mir ist bekannt, dass ich kontaktiert werde um mein Kind abzuholen, falls es während der Veranstaltung Krankheitssymptome entwickelt oder sich nicht an die vereinbarten Abstands- und Hygienevorschriften hält.

Ferner ist mir bekannt, dass mein Kind mit Namen und unseren Kontaktdaten gem. § 6 Abs. 1 lit.g KDG in Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg auf einer Teilnehmerliste erfasst wird, um im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus die möglichen Kontakte dokumentieren zu können. Diese Daten dienen ausschließlich den zuständigen Behörden im Bedarfsfall der Kontaktpersonennach­ver­fol­gung. Sie werden vier Wochen in einem verschlossenen Umschlag aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Folgendes Hygienekonzept wurde letztes Jahr eingehalten. Bei einer Verschärfung behalten wir uns vor dies ganz oder teilweise wieder einzusetzen.

Warum feiern wir nicht Gemeinsam

Zu Pfingsten dem Geburtstag der christlichen Kirchen, haben knapp 100 Jugendliche (unteranderem auch aus Paulus und Ludwigsburg) aus vielen unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden aus ganz Deutschland zu einem bewegenden Musikvideo beigetragen. Mit dem Song „Warum feiern wir nicht“ von „Könige und Priester“ setzten wir dabei ein ein Statement zur Einheit unter Christen.

ZERRISSEN ?! – JUGENDGOTTESDIENST

Thema: Paulus und sein Beruf – Kontext: Aktualitätsbezug

Idee: Wir betrachten die Situationen und Probleme von Menschen auch auf der Welt. Am Beispiel von einer fiktiven Familie, einem Senior und einem Jugendlichen.

Intro:
M: Wir wollen nun einen Blick in die Welt richten.

(Erster Anruf – Senior) [Themen: Alleine, Isoliert, Risikogruppe, Angst –> keine Möglichkeit der Kommunikation] Frei gesprochen…. Z.B.:

[ M: Sehr geehrter Herr Müller. Sie sind letzte Woche 85 Jahre alt geworden. Wie geht es ihnen gerade?‘

S: Es geht *lacht*. Aber eigentlich fühle ich mich ziemlich einsam. Normalerweise wäre ein Geburtstag mal eine Möglichkeit meine Kinder und Enkel zu sehen. Das passiert sowieso schon zu selten, doch nun… Hin und wieder ruft mich mal meine Tochter an. Aber ohne die Möglichkeit sich zu treffen, habe ich viele schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen oder Gesprochen…

M: sie könnten ja selbst anrufen oder auch mal eine Videokonferenz starten?


S. Ich weiß doch wie viel beschäftigt gerade jetzt alle sind, da möchte ich mich nicht aufbürden, außerdem ist das alles gar nicht so einfach. Es ist für mich unglaublich schwer ohne Hilfe mit den technischen Gegebenheiten klar zu kommen.

M: Dankeschön für ihr Gespräch.]

M: Von Paulus sind viele Briefe überliefert die Einblicke in die Situationen von Christen und Menschen auf der ganzen Welt. Unser Moderator ……………..

hat dies zum Anlass genommen selbst einige Gespräche zu führen. Dazu rufen wir nun Familie Maier an. 

(Zweiter Anruf – Familie) [Themen: Probleme Familie und Arbeit unter ein Hut zu bekommen. Muss trotzdem pflichten nachkommen. Gewalt in Familien]

M: Oh, da ist noch jemand in der Leitung, gehen wir doch mal direkt ran.

(Dritte Anruf – Jugendlicher) [Themen: Wird mit sich selbst konfrontiert, kommt auf die schiefe bahn. Hat Angst abgehängt zu werden.]

M: Das wars so weit erstmal. Wir sprechen uns nachher wieder.

Herr, viele Menschen fühlen sich alleine und in ihren Situationen überfordert. Sie sind hin und her gerissen und brauchen Halt. Gib ihnen Kraft sich den Problemen zu stellen und andern den Mut zu helfen und ihnen bei zu stehen. 
Darum bitten wir durch Jesus Christ

Tagesgebet, Jugend St. Paulus

Lesung:
Ich möchte euch eine kleine Geschichte aus dem weit entfernten Asien erzählen, die uns aber einen tollen Blick auf unsere Hauptprotagonisten des Gottesdienstes geben:
Der japanische Shogun des 15. Jahrhunderts Ashikaga Yoshimitsu zerbrach einst seine liebste Teeschale. Er ließ sie nach China schicken in der Hoffnung, sie von erstrangigen Keramikern so repariert zu bekommen, dass sie wieder wie neu aussehen würde. Als die Schale jedoch zurückkam, war er entsetzt: Die Scherben waren lieblos mit Metallklammern zusammengefügt. Da beauftragte er die besten Keramiker seines Landes mit der Reparatur. Nach langem Experimentieren präsentierten sie dem Shogun eine Teeschale, die aus den Scherben der alten bestand, aber ganz und gar neu war: Sie hatten die Bruchlinien mit einer Paste zusammengeklebt und es mit Goldverzierungen vollendet haben. Sie nannten das Verfahren kintsugi. Kin = golden, tsugi = zusammenfügen. Es beschreibt die hohe Kunst, in kaputten, zerbrochenen und zerstörten Sachen das Schöne zu sehen. Übrigens bezieht sich das nicht nur auf Materielles. Wenn die Dinge wieder repariert werden oder gar anders zusammengesetzt werden, kreieren genau diese Stadien des Gegenstandes seine Geschichte. Das macht ihn lebendig und zu etwas sehr Schönen.

Interview mit Paulus (diesmal direkt vor Ort):

M: Paulus du hast ja viele Korrespondenzen mit vielen verschiedenen Leuten geführt. Hast du das eigentlich schon immer gemacht, oder wie kamst du dazu?

P: Nein ich habe ganz anders angefangen. Ursprünglich war ich Zeltflicker. Tagein tagaus habe ich Zelte repariert. Die sind ja noch gut. Nur weil die einen kleinen Riss haben muss man die doch nicht wegschmeißen.

M: Du hast also den Wert in Dingen gesehen die Augenscheinlich nicht mehr viel Wert waren.

P: Ja genau.

Aber dann habe ich jemanden getroffen der das noch viel Besser gemacht hat. Der in allem etwas Wertvolles gesehen hat. Dieser jemand war Jesus.

M: Okay, dann schauen wir uns doch mal an was Jesus inspirierendes gemacht hat.

Evangelium: Lk 19,1–10 

Predigt: Im Evangelium haben wir gehört wie Jesus sich mit einem Menschen beschäftigt hat, der nicht mehr Teil der übrigen Gesellschaft war. Er hatte sich durch sein Verhalten selber ausgestoßen. Jesus gab ihm eine Möglichkeit seinen Weg zurück zu finden. So wie Paulus eben in Kaputten Gegenständen noch Wert gesehen hat, und sie durch seine Tätigkeit wieder brauchbar gemacht hat, so konnte auch Jesus durch sein zu tun den Menschen helfen ihre Probleme zu „flicken“. Er hat den Wert in ihnen gesehen, wo andere sie schon als wertlos abgestempelt haben.
Zachäus wurde durch das „flicken“ seiner Probleme damit wieder Teil der Gesellschaft. Eine Gesellschaft besteht aus vielen verschiedenen Teilen, so wie dieser Flickenteppich hier. Manchmal gibt es einen Riss zwischen Menschen, Paulus hat diese Risse, wenn sie im Zelt auftraten geflickt. Jesus half die Risse, die sich zwischen den Menschen auftraten zu flicken. Ihre Beziehungen sind damit nicht wertlos. Genauso wie dieser Flickenteppich, der erst durch seine Flicken zu etwas Besonderem, Einzigartigem wird.

Erklärung unserer Pilgeraufgabe – Was die mit den Flicken machen sollen:

„Paulus war von Beruf Zeltflicker“. Da ein Zeltflicker oft nach möglichen Lösungen sucht. Deswegen ist unsere Pilgeraufgabe ein kleines Rätsel, dass euch nach Paulus führt. Wie gerade erklärt besteht der Flickenteppich aus uns und auch aus unseren Problemen und Wünschen, wir freuen uns, wenn ihr die Möglichkeit ergreift den Teppich weiter zu füllen. Ihr dürft gerne etwas darauf schreiben, oder für die kleinen auch gerne etwas Malen oder Basteln.

Fürbitten:
Gemeinde und Online-Besucher schreiben ihre Fürbitten mit Handys in ein „Paddlet“. Dieses wird auf einem Beamer und über den Livestream übertragen


Gottesdienstablauf hier Herunterladen:

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